Nr.: 20, 31. Januar 2019, Pressemitteilung in Bezug auf die gemeinsame Erklärung, die auf dem fünften MED7-Gipfel verabschiedet wurde

Republik Türkiye Außenministerium 31.01.2019

Die Aussagen in der gemeinsamen Erklärung, die auf dem fünften Gipfel der südlichen Länder der Europäischen Union (Med7) angenommen wurde, der am 29. Januar 2019 in Südzypern unter Beteiligung von Frankreich, Italien, Spanien, Malta, Portugal, Griechenland und der griechisch-zypriotischen Verwaltung stattfand, stellen ein weiteres Beispiel für die unfaire und unkonstruktive Haltung einiger EU-Mitgliedstaaten im Namen der so genannten „Solidarität der Union“ dar.

Die in der Erklärung ausgesprochene Anerkennung der sogenannten Bemühungen der griechischen Zyprioten um den Beilegungsprozess in Zypern und der Ausdruck der Unterstützung ihrer einseitigen Kohlenwasserstoffaktivitäten im östlichen Mittelmeerraum zeigt deutlich, dass die griechisch-zypriotische Verwaltung weiterhin ihre EU-Mitgliedschaft missbraucht.

Dabei bleibt nicht zu vergessen, dass der wesentliche Grund für das Scheitern der Zypernkonferenz in 2017 die unnachgiebige Haltung der griechisch-zypriotischen Seite war, die sich als alleinige Eigentümer der Insel und die türkischen Zyprioten als Minderheit betrachten. Die Tatsache, dass in der gemeinsamen Erklärung die legitimen Rechte der türkischen Zyprioten auf die natürlichen Ressourcen der Insel nicht erwähnt werden, bestätigt das Fortbestehen dieser verzerrten Mentalität.

Die Türkei ist weiterhin entschlossen, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die legitimen Rechte und Interessen der türkischen Zyprioten zu schützen.

Atatürk

Mehmet Özgün Arman Generalkonsul
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